So unterstützt Sensaru die Wiesbadener Wohnbaugesellschaft (GWW) auf dem Weg zu einem zukunftsfähigen Gebäudebestand

Heizungskeller der GWW Wiesbaden mit Sensaru System

Mit Sensaru sammelt die GWW erstmals belastbare Betriebsdaten, um Heizungsanlagen effizienter zu betreiben und zukünftige Modernisierungen gezielt zu planen.   Als größtes kommunales Wohnungsunternehmen Wiesbadens verwaltet die GWW rund 14.000 Wohneinheiten und steht damit vor der Herausforderung, einen heterogenen Gebäudebestand wirtschaftlich zu betreiben und gleichzeitig die Anforderungen der Energiewende zu erfüllen. Gemeinsam mit Sensaru setzt die GWW seit Ende 2025 auf datenbasierte Heizungsoptimierung. Bereits in der ersten gemeinsamen Heizperiode gewann die GWW wertvolle Erkenntnisse über den Betrieb ihrer Heizungsanlagen und stellt damit die Weichen für weitere Effizienzmaßnahmen.  

Vielfältiger Gebäudebestand, neue Anforderungen

GWW verwaltet einen vielfältigen Gebäudebestand – von denkmalgeschützten Immobilien über Wohngebäude aus den 1950er- und 1960er-Jahren bis hin zu modernen Mehrfamilienhäusern. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 200 Mitarbeitende und arbeitet eng mit einem regionalen Partnernetzwerk zusammen.   Mit Blick auf die Energiewende gewinnt die Optimierung des Gebäudebetriebs dabei zunehmend an Bedeutung. Rund 600 Zentralheizungsanlagen sowie etwa 3.000 Gasetagenheizungen stellen das Unternehmen vor die Aufgabe, gesetzliche Anforderungen an Energieeffizienz und Klimaschutz wirtschaftlich umzusetzen.  

Einen heterogenen Anlagenbestand effizient und zukunftssicher betreiben

Die sich stetig verändernden Anforderungen an den Gebäudesektor erfordern ein vorausschauendes Handeln. Für die GWW bedeutete das, frühzeitig Strategien zu entwickeln, um bestehende Heizungsanlagen effizienter zu betreiben und den Gebäudebestand gleichzeitig auf zukünftige Wärmeversorgung vorzubereiten.   Um das zu erreichen, testete die GWW bereits vor der Zusammenarbeit mit Sensaru verschiedene Monitoring-Lösungen von Heizungsherstellern. Diese lassen sich jedoch nur für die jeweiligen Anlagen einsetzen. Aufgrund des heterogenen Gebäudebestands bei der GWW gab es daher keine Lösung, die sich herstellerübergreifend für das gesamte Portfolio eignet.

„Wir brauchen etwas Einfaches – vor allem eine Firma, die sich weiterentwickelt. Unser Ziel war es, perspektivisch alle relevanten Gebäudedaten in einem Dashboard zusammenzuführen und dabei unabhängig vom Hersteller der Heizungsanlage zu bleiben.“

– Thorsten Loos, Abteilungsleiter Technische Objektbetreuung, Wiesbadener Wohnbaugesellschaft GWW

Eine Lösung für den gesamten Anlagenbestand

Für die GWW also stand nicht nur die technische Lösung im Vordergrund, sondern vor allem ein Konzept, das sich flexibel in den bestehenden Gebäudebestand integrieren lässt.   Entscheidend: eine herstellerunabhängige Funktionsweise, eine unkomplizierte Installation ohne Eingriff in bestehende Heizungssteuerungen, ein transparentes Kostenmodell sowie die Möglichkeit, das System künftig um weitere Funktionen zu erweitern. Ebenso wichtig war die Flexibilität bei der Vertragsgestaltung und die enge Zusammenarbeit während der Implementierung.

„Das Gesamtpaket von Sensaru hat am besten zu unseren Anforderungen gepasst. Besonders überzeugt hat uns, dass die Lösung herstellerunabhängig funktioniert, sich unkompliziert integrieren lässt und gleichzeitig Entwicklungspotenzial für die Zukunft bietet.“

– Thorsten Loos, Abteilungsleiter Instandhaltung, Wiesbadener Wohnbaugesellschaft GWW

Einfache Implementierung und Einbindung in bestehende Wartungsprozesse

Nach einer umfassenden Marktanalyse entschied sich die GWW 2025 daher für eine Zusammenarbeit mit Sensaru. Aktuell kommt das System an 13 Heizungsanlagen mit rund 250 Wohneinheiten zum Einsatz. Die Pilotobjekte decken unterschiedliche Gebäudestrukturen sowie verschiedene Heizungshersteller ab und bilden damit einen repräsentativen Querschnitt des Immobilienbestands.   Die Implementierung erfolgte gemeinsam mit dem langjährigen Wartungspartner der GWW: Nach einer begleiteten Installation der ersten Anlagen durch Sensaru übernahm der Servicedienstleister den weiteren Einbau eigenständig. Dieses Vorgehen stellt sicher, dass die Monteure die eingesetzte Technik von Beginn an kennen und im Service- oder Störungsfall schnell und gezielt reagieren können.   Zunächst wurde das Monitoring eingerichtet, bevor im März 2026 zusätzlich die KI-Optimierung aktiviert wurde. Damit erhält die GWW erstmals kontinuierliche Betriebsdaten ihrer Heizungsanlagen.  

Erste Ergebnisse schaffen Transparenz und Optimierungspotenzial

Die GWW beobachtet bereits erste Energieeinsparungen und bewertet die bisherigen Ergebnisse als vielversprechend. Sensaru liefert erstmals eine belastbare Datengrundlage, die zuvor nicht vorhanden war: Sie bildet die Basis, um Betriebszustände kontinuierlich zu analysieren und Optimierungspotenziale zu identifizieren – eine wichtige Grundlage für zukünftige Investitionsentscheidungen.   Langfristig verfolgt die GWW vor allem das Ziel, die Vorlauftemperaturen so weit zu reduzieren, dass Wärmepumpen künftig bedarfsgerecht dimensioniert und bestehende Gebäude ohne umfangreiche zusätzliche Umbaumaßnahmen umgestellt werden können.  

Ausblick: Daten als Grundlage für die Wärmewende

Derzeit läuft der Pilotbetrieb. Die Entscheidung über einen flächendeckenden Rollout erfolgt nach Auswertung der nächsten vollständigen Heizperiode.   Perspektivisch sieht das Unternehmen großes Potenzial darin, Betriebsdaten noch stärker für die Planung energetischer Sanierungen zu nutzen. Gemeinsam mit dem Energiewende-Team der GWW sollen die gewonnenen Erkenntnisse dazu beitragen, Modernisierungsmaßnahmen gezielter zu planen, Investitionen wirtschaftlicher zu bewerten und den Gebäudebestand sukzessive auf eine klimaneutrale Wärmeversorgung vorzubereiten.

© 2025 Sensaru GmbH

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